Am 23.10.2009 machten wir uns auf nach Berlin.
Axel und ich wollten uns mit Ester und Rosi im Zug treffen. Zum Glück wussten wir, in welchem Abteil die beiden saßen. Wir schauten nach, wo das Abteil hält und warteten. Als der Zug einfuhr, raste unser Abteil an uns vorbei und hielt am anderen Ende des Gleises. Macht nicht sagten wir uns, dann gehen wir eben im Zug nach vorn. Kaum waren wir eingestiegen, schlossen sich die Türen und es ging los. Wir gingen im Zug durch drei Abteile und dann war Ende angesagt. Ein Gepäckwagen ließ uns nicht weiter. Toll!! Wir hier und die Fahrkarten mit Ester und Rosi vorn. Wir telefonierten und sagten dem Schaffner Bescheid. Alles o.k. aber wir mussten bis Berlin hinten im Zug bleiben.
In Berlin holte uns Kristin ab und wir fuhren zu Startsocial.
Wir bekamen alle Namensschilder und eine Mappe, in der alle Teilnehmer aufgeführt waren. Alle Referenten wurden mit Kurzprofil vorgestellt. Es lag noch ein Plan dabei, wo die einzelnen Workshops stattfinden. Man konnte sich nicht verlaufen.

Brigitte D. Rosemarie P. Axel B.
Nun wurde uns unsere Stellwand zugewiesen. Dort konnten wir unser KinderLeben – Projekt vorstellen. Wir befestigen unser KinderLeben-Plakat und legten Flyer aus.Jetzt gab es eine Begrüßung durch Startsocial und eine Eröffnungsansprache. Danach konnten wir uns bei einem Mittagsbuffet schon mit anderen Teilnehmern austauschen.
Jetzt begannen die ersten Workshops
-Ich wählte Fundraising- die Grundlagen um erfolgreich Spender zu finden.-
-Erfolgversprechend ist z. B. auf einer Charityveranstaltung Potentielle Spender direkt anzusprechen.
-Wie kann ich Sie davon überzeugen mich bei meinem Projekt zu unterstützen?
-Man sollte ein klares Zielgruppenprofil entwickeln beispielsweise – suchen im Internet nach kapitalstarken regionalen Spendern und
Spendern in der direkten Nachbarschaft von KinderLeben.
-Und danach – Wie gewinne ich Ehrenamtliche
-durch Anzeigen in regionalen Zeitungen
-auf Veranstaltungen und Messen potentielle Personen ansprechen, und ausgewählte und überzeugende Gründe für die ehrenamtliche Tätigkeit nennen
-Danach potentielle Ehrenamtliche einladen und ein Gespräch führen.
-Wir bekamen den Tipp, dass die Ehrenamtlichen von heute mitsprechen wollen und eigene Ideen einbringen möchten
Die Workshops wurden von den Referenten sehr interessant durchgeführt. Ich habe viele neue Ideen und Anregungen bekommen.

Brigitte D., Rosemarie P., Ester P.
Wir konnten viele andere Projekte kennenlernen und Kontakte knüpfen.
Der Tag in Berlin bei Startsocial war super durchorganisiert und sehr informativ.
Es hat unserem KinderLeben-Team viel gebracht.
Ein toller Tag mit Ester, Rosi, Kristin und Axel.
Brigitte Dursch
KinderLeben beim Stipendiatentreffen in Berlin
startsocial könnte man auch geballtes Engagement nennen. Das wurde uns als Team von KinderLeben sehr schnell klar, als wir die Veranstaltungsstätte Kosmos/Berlin in den frühen Morgenstunen erreichten.
Mit den vielen anderen Stipendiaten aus Deutschland statten wir unsere Stellwände aus und waren selbst erstaun, wie viele gute Projekte es im sozialen Bereich gibt. Die kleine Messe der Stipendiaten zeigte die Kraft, die jeder aus diesem Wettbewerb schöpft, die das Ideenpotential aller Beteiligten beflügelt.
Wir hatten die Möglichkeit, vielfach über die Arbeit von KinderLeben e.V. zu berichten. Zu erzählen, worin sich diese nötige Ergänzung im Hospizangebot zeigt: In der aktiven und kostenlosen Hilfe (mit vielen pädagogischen und therapeutischen Möglichkeiten) für Familien mit Kindern, die an einer lebensverkürzenden Krankheit leiden. Vom ersten Tag der gausamen Diagnose an – mit der mitfühlenden und unterstützenden Begleitung durch geschultes Personal. 
Jenseits der professionellen Workshops knüpfte man mit den Mitbewerbern Kontakte, tauschte sich aus, gab und erhielt wertvolle Tipps. Für die Workshops hatten sich renomierte Referenten zu den Themen Fundraising, Medienpflege, PR und Internet kostenlos in den Dienst der Sache gestellt.
Resümee diesen Freitags in Berlin: Der Stipendiatentag hat unseren Kampfgeist geweckt, bei den ersten dieses Wettbewerbs zu sein und damit die Idee von KinderLeben voranzubringen.
Zusätzlicher Nutzen? Ein sehr erfüllender und lustiger Tag mit dem Team!
A. Bathke

Oktober 27, 2009 um 9:08
Der wahre Wert des gewonnenen „start social“-Stipendiums für den Verein KinderLeben wird von Woche zu Woche offensichtlicher. Der Stipendiatentag in Berlin war ein weiteres wichtiges Ereignis während der 3-monatigen Beratungsphase. Zu sehen, wie andere Projekte arbeiten bzw. ihre Arbeit präsentieren, war sehr interessant und der Austausch von Visionen und Schwierigkeiten lies ein großes Gemeinschaftsgefühl aufblühen.
Der Ablauf war bis ins kleinste Detail organisiert und daher hatte man am Ende der Tages das gute Gefühl viel erfahren zu haben, ohne Ablenkung durch administrative Dinge.
Nun geht die intensive Arbeit weiter und das KinderLeben-Team sitzt bereits wieder in den AG’s zusammen und arbeitet sich durch den Projektplan zum Ziel.
Eine toller Wettbewerb für soziale Organisationen und Projekte. Hier gilt zu 100 Prozent: Der Weg ist das Ziel!